Der Sommer bremst Unternehmen nicht wegen der Urlaube. Er bremst sie, weil Entscheidungen bei Abwesenden hängen bleiben und niemand weiß, ob er stattdessen entscheiden darf. Drei Wochen Warten auf eine Antwort kosten mehr als der ganze Urlaub.
Erstellen Sie eine Vertretungskarte, keine Urlaubstabelle
Interessant ist nicht, wer wann weg ist, sondern was stehen bleibt. Notieren Sie je Bereich (Kunden, Rechnungen, Recruiting, Produkt) einen Namen und die Grenze, bis zu der allein entschieden werden darf.
Rhythmus kürzen, nicht streichen
Der schlimmste Sommerfehler ist, alle Termine abzusagen. Behalten Sie den Montags-Kickoff, kürzen Sie ihn auf 15 Minuten und ergänzen Sie einen Satz: wer diese Woche weg ist und wer vertritt. Den Monatsabschluss verschieben, aber nicht streichen.
Teilen Sie die Arbeit in drei Stapel
Muss laufen (Kunden, Geld, Zusagen), kann bis September warten (Strategie, große Prozessänderungen), geht nur im Sommer (Aufräumen, Dokumentation, Vorlagen). Der dritte Stapel ist der Grund, warum sich der Sommer lohnt.
Informieren Sie Kunden, bevor sie fragen
Eine kurze Nachricht Anfang Juli: wer verfügbar ist, welche Reaktionszeiten gelten, wen man im Notfall erreicht. Das spart Dutzende Rückfragen im August.
Nutzen Sie den Sommer nicht für einen stillen Strategiewechsel
Entscheidungen im August werden im September ohnehin neu aufgemacht. Große Änderungen gehören in den September-Neustart.
Eine Stunde Arbeit, zwei ruhige Monate
Vertretungskarte, gekürzter Rhythmus, drei Arbeitsstapel und eine Kundennachricht. Das ist der Unterschied zwischen einem Unternehmen, das im September noch aufholt, und einem, das startet.
Sie möchten einen Rhythmus, der auch im Sommer trägt? Sehen Sie sich unsere Leistungen an oder schreiben Sie an hello@stepface.com.